Chile IV, Santiago :: 22.05.2005 - 01.06.2005
Die Zeit vergeht sehr schnell. Vor sechs Monaten landete ich zum ersten Mal in Santiago und inzwischen bin ich schon zum dritten Mal hier!.. Gegenüber der Sommerzeit im Dezember hat sich auch in Santiago so einiges verändert. Zum einen ist es sehr kalt geworden. Jene die glauben, in Südamerika sei es immer warm, täuschen sich mächtig. Oftmals ist die Temperatur um null Grad herum. Die Anden rings um Santiago tragen schon länger Schnee und die nahen Skigebiete haben ihre Tore geöffnet.
Überblicksfoto vom Cerro San Cristobal inmitten der Stadt zeigen deutlich die Luftverschmutzung Santiagos.... Dies ist ein ständiges Problem. Da Santiago ringsum von den Anden umgeben ist bleibt aller Dreck in der Stadt. Dies erklärt auch, dass es im Sommer in Santiago immer sehr heiss ist, denn wie die Luftverschmutzung kann auch die Wärme nicht verschwinden!
Chile ist bekannt für guten Wein. Aus diesem Grunde musste ich zwei der nahe gelegenen Weinberge (Viñas) besuchen. Zuerst ging ich ins viña Concha y Toro und später ins viña Santa Rita.
Im Park Quinto Normal besuchte ich das Eisenbahnmuseum. Das ist eine Ausstellung von antiken Dampflokomotiven.
Zu Beginn meiner Reise besuchte ich in Valparaiso das Haus von Pablo Neruda. Neruda war ein berühmter Dichter und Botschafter Chile. Er besass in Chile drei Häuser, eines wie gesagt in Valparaiso, ein anderes in Santiago selber und das dritte und grösste war in Isla Negra. Natürlich stand eines Tages auch ein Besuch in diesem Hause an.
Das Haus in Isla Negra liegt am Meer. Sein Schlafzimmer zum Beispiel ist mit grossen Fenstern ausgestattet und hat direkte Sicht ins weite Meer hinaus.


Südamerika
Chile IV, Santiago